Sommersemester 22 Seminar – Identitäre Grundlagen

  1. Der geneigte GegenUni-Student weiß um die politischen Krisen und kulturellen Konflikte unserer Zeit und argwöhnt mit den Auswüchsen des linksliberalen Zeitgeistes. Der Identitäre Ansatz, in vielerlei Hinsicht ein Teilbereich der Neuen Rechten, versucht auf diese Entwicklungen nicht nur solche Antworten zu geben, die das liberalkonservative Lager und die alte Rechte nicht bieten. Er will auch aktiv auf politische Veränderungen hinwirken.
  2. In diesem Kurs erfahren die Studenten daher nicht nur, was es heißt, identitär zu denken. Wer nichts von der Entwurzelung unserer Identität, Multikulturalismus, Massenmigration oder Globalisierung hält, wem die eigene Kultur, Tradition und Herkunft noch etwas bedeutet, der muss sich als junger Mensch auch die Frage stellen, was er selbst tun kann!
  3. Im ersten Themenblock werden den Hörern daher die theoretischen Grundlagen, Grundbegriffe und politischen Standpunkte des identitären Kosmos vermittelt. Im zweiten Themenblock erfahren die Studenten, mit welchen Mitteln und auf Grundlage welcher strategischen Annahmen das Identitäre Weltbild verbreitet werden kann bzw. wie die damit verbundenen Ziele in das politische System eingespeist werden können.

Inhalt des Seminars

  • Das Seminar umfasst 7 Einheiten. 
  • Inhalt des Seminars ist das identitäre Denken, also eine junge politische Strömung aus den 2010er-Jahren. Da diese Strömung der Neuen Rechten angehört, werden kursbegleitend Lektüren aus der Neuen Rechten behandelt.
  • Den Studenten sollen die Identitäre Weltanschauung sowie die damit verbundene Strategie neurechter Jugendbewegungen und deren Grundlagen des politischen Aktivismus nähergebracht werden.
  • Ein Abschlusstest ermöglicht die Überprüfung des Gelernten sowie den Erwerb von Kreditpunkten.

 

Für wen ist dieses Seminar geeignet?

  • Die Veranstaltung richtet sich grundsätzlich an jeden Interessierten, sei es der Neuling im patriotischen Umfeld, der Parteipolitiker, der wissen möchte, warum die Zusammenarbeit mit außerparlamentarischen Kräften so wichtig ist oder der Aktivist, der sein Wissen auffrischen will.

  • Vorkenntnisse politischer und geisteswissenschaftlicher Grundbegriffe sind hilfreich und tragen zum Verständnis bei, sind aber keine Voraussetzung. Es besteht keine Pflichtlektüre, weiterführende Literatur wird zu jeder Kurseinheit angegeben.

Bereich für Studenten

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Lektionen und Dokumente – SE Basis des identitären Weltbilds