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Die Französische Revolution

Nur für GegenUni-Studenten

Geschichte

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Über »Die Französische Revolution«

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„In der Französischen Revolution zerschlug das aufstrebende Bürgertum Thron und Altar“, um eine „aufgeklärte und gerechtere Gesellschaft zu schaffen“ - fast jeder hat dies so in Schule und Universität gehört.

Dieser GegenUni-Kurs versucht anhand umfangreicher Quellen und Forschungsliteratur diesen Gründungsmythos der westlichen Moderne zu dekonstruieren:

Zehntausende unschuldig Ermordete, ganze Landstriche, die Massakern und systematischem Genozid zum Opfer fielen, ein entfesselter Mob, der Königsgräber schändete und Reliquien verbrannte, Terror, Kriege und Chaos - das ist die Schreckensbilanz des Umsturzes, der lange durch geistige Wühlarbeit und informelle Netzwerke vorbereitet wurde.

GegenUni-Dozent Jonas Greindberg zeichnet den Verlauf der Revolution nach, geht auf ihre geistigen Wegbereiter, Ursachen und Folgen ein und diskutiert interessante Details, die so in keinem Schulbuch stehen.

Die Französische Revolution

Text lesson

Hier finden sich die Audio- und Videoplaylisten zum Kurs.

Video lesson

Lektion 2:  Ancien Régime

Warum brach die Revolution von 1789 in Frankreich aus? Warum nicht in anderen Ländern Europas? Zur Beantwortung dieser Fragen schauen wir uns das vorrevolutionäre Frankreich, das Ancien Régime genauer an. Mit Alexis de Tocquevilles’ L’ancien régime et la revolution zeigen wir auf, wie der Absolutismus durch die Entmachtung von Klerus und Adels diese beiden ersten Stände des Königreichs gegen sich aufbrachte. Gleichzeitig empörte sich ein aufstrebendes Bürgertum – der Dritte Stand – darüber, dass seinen Söhne Aufstiegschancen verwehrt blieben und dass Adel und Klerus weitreichende Privilegien genossen. Dieses explosive Gemisch aus Unzufriedenheiten ermöglichte Ende des 18. Jahrhunderts ein Bündnis zwischen dem aufstrebenden Bürgertum mit Teilen des Adels und Klerus, um Thron und Altar umzustoßen.

Video lesson